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2016-05-28

Yo epm Ultras - styli stylo Hüte Ultra Limited. Wie immer beim Schönen oder auf einer unserer zahlreichen Tourneen.
Glaub bald gibt es auch mal wieder n 'tourbericht' oder so. Hab es mir fest vorgenommen bald mal wieder jemand zu nötigen - am liebsten den Buchmacher, auch wenn er gar nicht mitfährt in diesen Tagen und sich 'n lückenhaften hipster Bart züchtet.
Locxy du alter skaterlümmel...
Cheers. Pma. Sommer, Sonne, Ultras.

J.Dog


2014-06-25

Ein entschleunigtes Shalömchen in die Runde mit News gespickt die vermutlich schon längst keine mehr sind. Spatzen und Stadfalken haben es bestimmt schon von den Giebeln gepfiffen und sogar die Eckkneipen Hooligans wissen schon bescheid….. Wir gehen mit AYS auf Tour. Linke Spießer Tour – ein bierbüchsiger Traum auf Rädern. Daten entnehmt ihr der lokalen Presse oder unserem blog. Glaub Facebook hat auch ne Meinung zu. In der Spalte am Rand tun die Daten stehen und n Flyer gibbet auch schon. Tight.


Ansonsten spielen wir am Weedend mit Blast in der Räucherkammer Wiesbaden. Appelwoi und Dünnschiss. Geil! Kehbel is back am Bass. Wir haben Stu York snapbacks die weich und angenehm sitzen wie Homer Simpsons Fettwanst Mütze. Vielleicht machen wir ja mal ein Bild und setzen es rein hier. Ach ne komm, lass….. Glaub eins von vier ist im Presswerk oder ein Bier im Walzwerk, hab nicht genau hingehört als es kommuniziert wurde. Ansonsten bleibt noch zu sagen dass dieses AEF sweet war und vielen lieben Dank an alle die es in irgendeiner Form supportet haben. „worldpeace cant be done, aber wir in Stuttgart werden schon irgendwie…….“

2014-06-05

Pünktlich zum AEF gibt es auch von unserer Seite nochmal was limitiertes auf Stoff. Der Hautkünstler heisst Andy Hume und reiht sich ein in die Galerie derer die für uns ein exclusives TattooShirtDesign entwerfen. Obgleich er schon ne Weile tätowiert bin ich gestern das erstemal bei ihm im Atelier gewesen und ich find es wie das Shirt Design wunderschön. Mit Hume habe ich die gleiche Stuttgart Hardcore Sozialisation  durchlebt, gejammt, zusammen gehaust, bei Gerhard in Ulm aufm Sattel gesessen und die ersten Tattoos bekommen, New York Hardcore, Hip Hop, Graffiti, Bambule, Randale, Sachbeschädigung…… gute Erinnerungen, da wird mein Herz ganz 90er.   Shirts wie immer bei Gulliver ordern oder aufm AEF ziehen. Wer macht da eigentlich Merch??

www.lefthandspath.com


2014-05-26

Der Hund hatte dieses Jahr schon mindestens zwei, nicht Shirts, sondern Zecken. It's not verkehrt that new Shirt, Zecken im Hundeschritt jedoch schon. Das Shirt könnt ihr like always auf den üblichen Kanälen beziehen. Nächsten Samstag sehen wir uns in der Stadt der Zweitligisten. Shalömchen, Baba J.


2014-05-21

Insha'Allah, wer die neue von unseren Brothers Pessies in limited edition haben will, geht am 14.06. auf's ANTI ESTABLISHMENT FESTIVAL, Brüder und Schwestern Insha'Allah!

2014-04-18

Wir sind ja die Entschleuniger, die Zeitlasser, die Freigeister, die die dem Gras beim wachsen zu sehen und es vermutlich auch manchmal wachsen hören. Alles hat seine Zeit und darum ist genau heute der richtige Zeitpunkt dem Spider aka Nobby aka Norbert Buchmacher sein Video bei uns druff zu bouncen. Im uns gegenseitig dissen und durch den Wolf lassen sind wir ja Profis und allzu oft hat der Buchmacher ne Watschen bekommen(zu Recht wie ich finde). Heute verzichte ich jedoch ganz bewusst drauf, in jeglicher Hinsicht und wir zollen im unseren Respekt für diesen super deepen Song. Der Song ist super und ich ziehe den Hut ( würdest mir deinen Kurz leihen??!!)



„die, die man liebt“ – Nobby du bist einer davon und sei gewiss ich geh mit dir durchs Leben. Du bist einer von uns und wirst es immer bleiben, auch wenn du dann und wann durch Abwesenheit im Esels Bus glänzt. Das ist bei Gott nicht alles im leben – es zählen andere Dinge. EPM Crew, motherfuckers. Wir machen jetzt nen Deal, du startest durch mit dem Ensemble und so wie wir dich ins Kollektiv eingebettet haben tust du es bitte mit uns. Wenn es dann losgeht mit der Karriere fahren wir einfach immer mit in deinem (eigenen) Nightliner, saufen die Biervorräte weg, lungern im Backstage rum und pöbeln die Stars und Sternchen an mit denen du spielst und benehmen uns einfach so gut wie es nur geht daneben. Reicht ja wenn wir bei EPM einigermaßen die Kontenance bewahren. Von Herzen all the best Brothers – sky ist he limit, lass mal ne Split machen. Fürs Team Bunt Jogges

2014-02-23

Kurz vorm neuen Releasegulasch kommt dann doch noch ne Nachzügler Review.
Und was für ne mega geile. Ganz im Ernst. Super geschrieben.
Musste so arg lachen beim lesen.
Für mich eine der besten die ich in Bezug auf die Gegen.Kult gelesen habe.
Ich mag ehrliche Menschen sehr und hab mich ernsthaft darüber gefreut.
Jemand der das darnieder schreibt was er denkt und fühlt und wie er unsere 23 Riffs wahrnimmt.
Kein Arschkriecher, sondern Punker. Tight.
Die erste Review die wir aufn blog hauen, als Zeichen unserer Achtung und Wertschätzung.
Folgende Zeilen meine ich ganz im Ernst.
Würde mich sehr freuen wenn du, lieber Verfasser dieses Reviews, mal nen weekender bei uns mitfährst
Um danach den zweiten Band vom Homunculus zu verfassen.
Feel free.

2014-02-09

Die neuen Punker Shirts können ab jetzt auf den üblichen Kanälen bezogen werden. Und bitte!
Hipstertaschen gibt es auch von - this time doppelseitig bedruckt.
Wenn also bei zügigem Schritt der Stofflappen schauckelt, dann kanns von beiden Seiten betrachtet werden..... wie Kluk.
Entweder bei Gulliver imm www oder beim Esat Schulz am Import-Export Büdchen.
Glaub Ausrasten in Rastatt is up next.
Woher kommste? Ausrastatt.
Chris schrob uns einst dies:
"ach ja, wir machen ja bei dem sampler mit vom xclusivx zine.
http://xclusivx.wordpress.com/2014/02/02/new-collabo-ii-compilation-ahead/
katrin bat mich dass wir das auf unseren blog hauen, evtl. noch 2-3 kurze zeilen dazu...."
Können kurze Zeilen oder ein Sampler die Welt retten?
Es wäre schön und deshalb glaub ich weiter dran und wir unterstützen gerne mit nem Song diesen Sampler.
Gefühlt sind eine Million Bands drauf, aber eine kann ich kaum erwarten zu hören - Ein gutes Pferd.
Alter, was n das??


2014-01-31

Da jetzt doch schon n paar Tage in diesem Jahr verstrichen sind fühle ich mich irgendwie genötigt ein paar Zeilen zu verfassen. Zwischen neuer Iron chic , Simpsons und Textschulden finde ich dann doch die Muse ein paar Zeilen zu kacken. Für n gutes Neues ist es wohl schon etwas zu spät. anyway. stay punk. Die Aufnahmen nähern sich dem Ende, gut so, die letzten Exemplare unserer Platte sind nämlich jetzt endgültig weg. Good luck on ebay oder fragt n Empowerschulz der hat noch welche. VfB hat beschissen in die Rückrunde gestartet, Bloody Hammer und Begbie boys sind Hammer Bands.... Ansonsten gibt es glaub nix neues, zumindest hab ich nichts mitbekommen. "S isch halt wies isch!" Nuffzus Krist

2013-12-22


EMPOWERMENT @ CONNEISLAND, LEIPZIG 11/10/11

2013 senkt sein Haupt und bevor wir Danke sagen, sagen wir erstmal sorry. Nünchritz und EPM scheint eine komplizierte Konstellation zu sein. Ist ja nicht unsere Art Shows zu canceln..... but family first. Danke für Verständnis und Geduld. Kombi Crew, lasst es uns 2014 nochmal probieren - wir haben über 300 Tage Zeit was auf Kette zu bekommen, da wird doch was möglich sein.

Eine kleine Säuferin aus Bayern

Jetzt aber Danke an alle Menschen die uns in diesem Jahr begleitet und unterstützt haben. Shows gebucht damit wir KundK Abenteuer bestreiten können - EPM massiv meist zu acht, leckeres Essen serviert und kühles Bier gereicht(#kotz #ohGottdiearmenKinder #kotz #asozial), Schlafplätze bereitet, Songs mit uns gesungen und frei gedreht, gute Gespräche, viel gereist, viel gelacht und nie geweint, Katzen gestreichelt, mit Hunden gebellt, Import-Export Büdchen besucht und uns reich gemacht. Wir müssen nie wieder arbeiten. Bei all der Liebe das hassen nicht vergessen. 2014 - wir sind dabei. cheers

EPM Kollektiv




2013-12-05

Hautkünstler malen uns Designs die Dritte.
Wie lange werden wir die Sau noch durchs Dorf treiben?
Ein bisschen noch, ein kleines bisschen – abi!
Kai Georgiadis aka Kai Chaos aka PL Gitarrenaff aka Freund und Bruder hat dieses Design gezeichnet.
Vermutlich ist dies das authentischste Design von allen, welches uns Zusammenhält,
da wir nahezu und fast ausnahmslos(aus Janlan das Schwein) alle Tinte von dem Bruder in der Haut haben.
BMS, Hardcore – Punk Bandlogos, Life of my owl oder nen Gockel am Strick fallen mir Spontan ein.




Sogar Hans Katzenstreichler hat eins von ihm. #tattoedbastard
Gestochen im Backstage, uff Bett, in der Küche oder aufm Sofa zuhause – das ist Straße – den anderen rollt es die Zehennägel nach oben,
ich sag „Fuck yeah motherfuckers“
Kai ist wichtiger und nicht wegzudenkender Teil unserer Crew, guter Freund, treuer Bruder und bedingungslos in all unseren Herzen.

Unbenannt

An Stelle von Backline bringen wir ja lieber die Familie mit. EPM Style - fahrendes Volk.
Das Longsleeve kann wie immer bei Gulliver bestellt werden oder am Samstag aufm burning ice, ice baby gezogen werden tun.
Wir freuen uns sehr drauf.
Sonst gibt’s glaub nix besonderes aus Stu York, außer dass Binzi geil abgeliefert hat im Studio!
Bis später!

2013-10-29

Monnam, longa.
D Mudda macht da salad mit de fies.
Falls es außer Empowerschulz zufällig noch andere EPM Vinylnerds gibt,
so dürften sich diese über den Gabentisch in Mannheim freuen.
Da gibt es was ganz exklusives.
Beim cobra gab es ja die Tage einen happy hour  „Gegen.kult-Nachpressungs-Cocktail“,
glaub 50 Platten und die Nachpressungen waren im Mixer…..fragmichnet.net
Jedenfalls waren noch 11 Platten über und von denen gibt es nun eine sehr streng limitierte Auflage.
Von Affenhand gezeichnet und Hasenhirn ausgedacht.
Nicht bestellbar, nur am EPM Import-Export Büdchen zu erwerben.






Babba Kehbel nicht am Bass, dafür begrüßen wir Prinz Jerome FLX on stage.
Stuttgart Invasion aufm Mannheimer Rummel mit unseren Freunden von hell & back und Pessimistic Lines,
da freu ich mich ja drauf. Ich hasse jetzt schon alle die sich verkleiden.
Dont believe the hype.

Fürs Protokoll
Herr Ibtissame

2013-10-14

Aight.
Zurück von nem Hammerwochenende.



Viel Stau. Viel Zeit im Bus. Viele Freunde getroffen. Viel Papierschnipsel.
Viel tanz. Viel Dame mit blauen Flecken. Viel wenig schlaf.


Hier nun auch ein Bild vom Ghetto Metal shirt - wir sind geflasht.
Wenn ihr auch geflasht seid, dann könnt ihr bei uns oder Coretex bestellen.

2013-10-10

Yo, die Koffer sind gepackt und die  Schlegel gestutzt.
Einmal Spider nicht dabei am Wochenende – schade.
Als uns diese Info erreichte war mir schon fast klar dass vermutlich ich es bin der der Bus holt.
Badda Bing – natürlich is es so.
Cool for me, weil ich dachte der Tisch ist reichlich gedeckt, spider hat alles gecheckt und ich muss nur noch zugreifen und fressen….
Wer nun was und wo verbummelt hat tut nix zur Sache und bleit für immer ein Rätsel,
aber ich glaub ich hab jetzt zwei graue Haare(eins hatte ich vorher schon….. und wie ekelhaft hart das ist wenn ich es anfasse) mehr.
But thats not the message.
Wir freuen uns sehr auf den weekender, auch wenn leider wolfxdwon und reality returns absagen mussten.
An der Stelle cheers an euch wir trinken eure Kästen mit.
Es gibt zweimal schnick schnack am weekend.
Dieses „hydrophobe“ shirt.



Hat irgendwas mit diesen schrecklichen Nirvana zu tun.
Limitiert auf zwanzig Stück, also ran gemoved zum Empowerschulz.
Worüber ich mich persönlich mega freue ist die Kooperation mit Ghetto Metal.
David ist ein langjähriger Freund und ich bin stolz unseren Namen auf einem Ghetto Metal shirt zu lesen.
Ebenfalls limited, ebenfalls bei Schulz, ebenfalls geil.
„Wenn der Mond in dein Ghetto kracht“
Cheers
Jogges

2013-09-21

Stuttgarter Metal-Heads werden zur show unserer Freunde von FORTRESS BLACK gebeten:





2013-05-23

Zwischendurch mal eine schöne Bleiwüste für euch; diese Rezension von Homunculi erreichte uns die Tage. Wer einen Crashkurs in Deutsch braucht, dem sei der folgende Text empfohlen:


Verehrter Literat,

in angespannter Erwartung und mit einer gewissen Vorfreude habe ich ihr Erstlingswerk in den Händen gehalten. Inwiefern sich mir das Wesen Ihres Homunkulus nach der Lektüre erschließen sollte, ob in philosophischer Hinsicht im Sinne eines „Menschlein“,oder "bewusstem Wesen“ im menschlichen Körper oder neuroanatomisch, im Sinne eines cerebralen Repräsentanzmusters oder gar wie ihn Goethe in Person des Mephistos thematisiert, wagte ich nicht voraus zu ahnen. 
In welchem fundamentalen Umfang dieses Werk zu begeistern vermag kann  der geneigte Leser auf dreierlei Weise erfahren.
Neben einer prosaischen, bisweilen sehr pointierten inhaltlichen Beschreibung jener besagten Tour, als aber auch durch die aufmerksame Würdigung des syntaktischen und stilistischen Aufbaus des Textes kann ein tieferes Verständnis des Kernthemas gelingen.  Der wohl höchste Genuss, der sich leider nur dem Intellektuellsten unter uns zu erschliessen vermag, besteht in der vortrefflichen Verschmelzung dieser beiden Ebenen, die in diesem Werk eine derart passgenaue und starke Bindung miteinander eingehen, wie es sonst nur -um im Sprachduktus des Literaten zu bleiben- Currywurst und Pommes, vermögen.
Eine Rezension ohne eben diesem Punkt einige Zeilen zu widmen, würde dem Namen nicht gerecht werden, sodass im Folgenden auf die hervorstechendsten formalinhaltlichen Merkmale in aller Kürze eingegangen wird.
Semantisch fällt auf, dass die meistgewählte Wortart das Adjektiv darstellt, das sich an der Alltagssprache orientiert und ungefähr in gleichem Masse passiv als auch aktiv verwendet wird. Die Lebhaftigkeit, das Turbulente wird so auf vortreffliche Weise unterstrichen und beflügelt. Syntaktisch besteht der Text überwiegend aus Deklarativ (Aussage)-sätzen  und Ausrufesätzen (Exclamativsätzen), die insbesondere bei den stellenweise eingeführten inneren Dialogen des Literaten Verwendung finden und die Authentizitiät unterstreichen.
Einen ähnlichen Wechsel zweier stilistischer Mittel lässt sich bei intensiverer Betrachtung des Satzbaus erkennen. Der Sprachgestus besteht nahezu ausschließich aus einem Wechsel von hypotaktischen  und parataktischen Sätzen. In den hypotaktischen, sich bisweilen über acht Zeilen erstreckenden, Satzgebilden aus eingebundenen Nebensätzen vermag der Literat auf das vortrefflichste insbesondere emotionale Inhalte in all ihrer Komplexität fassbar zu machen. Der eher prägnante, bisweilen stakkatoartige kurze Satzbau durch Parataxen findet seinen Gleichklang zu dem Erzählten bei eher nüchternen Beschreibungen hinsichtlich zeitlicher Abläufe (Der nächste Morgen. Mal wieder früh aufstehen. S.97) oder der reinen Informationsvermittlung an den Leser (Ach so jaja. Show: ganz toll, Essen lecker und überhaupt und sowieso. S. 110).  Eine Reduktion syntaktischer Komplexität bei gleichzeitiger Erhöhung informationeller Dichte gelingt vor allem an jenen Stellen, in denen der Literat lediglich Informationen für das Verständnis der textlich folgenden Sequenz geben will (Seis drum. Ist ja nicht die einzige Dame im Laden. Mister Pink und Mister Brown haben gerissen.).
Widmet man sich der Stilanalyse, also dem Einsatz von rhetorischen Mitteln und setzt diese zum Inhalt des Textes in Verbindung, so mag man nicht wenig überrascht sein, dass es  kaum kompositorische, syntaktische oder lexikalische Mittel gibt, die der Literat nicht wohl akzentuiert einzusetzen vermag.
Neben den zahlreichen Hyperbeln (Wie die Hunnen fallen wir…, S.33; Es verreist mich schier gar…S.64) bedient sich Herr Spider auch weit weniger gewöhnlichen Stilmitteln, deren Einsatz ein erhebliches Maß an linguistischem Feingefühl verlangen. Die Kreuzstellung des Satzbaus im Chiasmus „Finde ich. Der Rest von FP: Findet das nicht.“ wird hier im Einklang mit dem Inhalt dazu genutzt, die diametral gegensätzlichen Standpunkte der Protagonisten zu verdeutlichen. Wie groß sein sprachliches Repertoire ist lässt sich daran erkennen, dass er eben jenen Gegensatz auch mit dem Stillmittel des Parallelismus auszudrücken vermag (Mir gefällt am besten: Der freie Fall. Mac hasst am meisten: Der freie Fall. S. 69). Der grammatikalische Lapsus –der freie Fall, anstatt den freien Fall- wurde hier bewusst zugunsten des stilistischen Ausdrucks vernachlässigt. Ein gewisser spielerischer Umgang mit der Orthographie kann keinesfalls als Schwäche des Autors in ebenem jenem Bereich gesehen werden, sondern steht erneut in perfekter Symbiose zum Inhalt des Werkes. Die Loslösung von einengenden, rigiden gesellschaftlichen Konventionen erschließt sich für Spider in gleichem Maße auch auf die strengen Regeln der Rechtschreibung und der Grammatik. So kann die Begrifflichkeit „schnärchte“ (S. 66) oder „gelotzt“ (S.98) statt „gelotst“ mit Fug und Recht als Neologismus, einer Wortneuschöpfung mit immanenter Bedeutung bezeichnet werden. Auch die Schöpfung neuer Flexionsformen von Verben haben nichts mit einer Dativ bzw. Akkusativ-Schwäche zu tun, sondern sind, wie erwähnt, Ausdruck einer linguistischen Neuordnung und Freiheit.  
Neben Anaphern (Kein warten bis es grün wird. Kein warten bis es weiter geht. S. 28; Sie packt keinen Koffer, kein Täschchen, kein Nichts. S. 128), fügt er durch die Verwendung „Adam-Sohnes“ für den Mann geschickt eine Eponomasie ein um die abstrakte Betrachtung eben jenes Mannes auch sprachlich zu stützen. Sogar die Metapher (…mal die Zunge zu lupfen. S. 76) wird gekonnt weiter ausgebaut durch die Einbettung eines sprachlich diffizielen Konstrukt der Allegorie (..sich quasi nur noch Wasserschnüre aus dem Wolkenfeld abseilen. S.70;  Augen so blau und tief wie alle sieben Weltmeere,…S. 83).
Seine innere emotionale Beteiligung im Bezug auf Finanzmittel unterstreicht Spider textlich durch die Verwendung einer Emphase in dem er ausführt „Geld, Geld, Geld. Immer nur Geld (S.43). Der linguistisch bewanderte Leser mag darin auch zugleich ein Asyndeton erkenne, der sich ja bekanntlich über eine unverbundene, das heißt ohne jegliche Konjunktionen gebildete Aufzählung definiert. 
Wer glaubt, Spider würde sich bei der Verschriftlichung seines Homunculus nur auf eine essayistische Form beschränken, der wird auf Seite 138 eines Besseren belehrt. Gleichsam als fulminanter Höhepunkt verdichtet Spider erneut seine wesentlichen Inhalte und Motive in lyrischer Form. Der eher reduzierte und bewusst einfach gehaltene Titel „Vom Touren“ täuscht den Leser und lässt anfänglich eine flache und naive Schilderung erahnen. Erneut schafft es der Literat den geneigten Leser mit einem sprachlich ästhetischen und stilistisch reichen Sprachduktus zu überraschen.
Das eher appellativ verfasste Werk besteht aus 31 Zeilen und beinhaltet 12 Verse. Ab Zeile 14 unterbricht der Autor den eher monotonen Zeilenstil, bei dem Versende mit dem Satzende übereinstimmen und durchbricht den Rhythmus durch Enjambements. Dieser Bruch steht in inhaltlichem Zusammenhang mit der ab dieser Stelle beginnenden Mahnung Spiders, nicht das Ende des Tourens zu beklagen, sondern sich dieses Privilegs im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen bewusst zu sein. Hinsichtlich des Reimschemas verwendet der Autor durchgängig den Paarreim (aa bb), in Zeilen 13/14 sowie 25/26 werden unreine Reime (.beneiden/treibens) verwendet. Das Versmaß, bzw. die  Metrik besticht fast durchgängig durch zweisilbige Versfüße. Das Gedicht beginnt mit einem auftaktlosem Versfuß, dem Trochäus. Dieser antike Versfuß wird als fallend bezeichnet, da auf eine betonte eine unbetonte Silbe folgt (Ach welch Wonne doch das Touren ist –X x Xx X x Xx X). Wie dem geneigten Leser bekannt sein dürfte beginnen die meisten Verse in der deutschen Literatur mit einer unbetonten Silbe (xX,) sind also jambisch. Einen lupenreinen Trochäus als Gedichtauftakt bei Spider zu identifizieren erfreut daher besonders, da es einen augenfälligen Kontrast zur derzeit eher trägen Gegenwartslyrik aufzeigt. Das Versmaß der nächsten beiden Zeilen ist der Jambus, der das Antonym zum Trochäus darstellt (erfüllt mein Herz mir stets mit Glück – xX x X m X x X). Der Wechsel zwischen dem eher drögen und ernster wirkenden Trochäus und dem eher dynamischen und lebhafteren Jambus lockert den Spachfluss auf und korrespondiert erneut mit der Freude über das Miterleben der Tour und das Beklagen des Endes eben dieser. Die überwiegende Kadenz des Gedichtes weist eine geringfügig stärkere Tendenz zur männlichen Form (betonte Endsilbe des Versendes) auf, wohingegen die weibliche Kadenz mit einer unbetonten Endsilbe zahlenmäßig nur leicht unterlegen ist (17 männliche zu 14 weiblichen Kadenzen).  
Das Gedicht wurde von Spider ohne jegliche Strophenbildung und unter penibelster Vermeidung jeglicher Zäsuren verfasst, was, denjenigen unter uns, denen die Ehre zuteil ist den Literaten persönlich zu kennen, nicht weiter verwunderlich erscheint. Spider in Persona neigt, dieser Einblick in sein Privatleben sei dem Leser gestattet, auch in der wörtlichen Rede zu durchgängigem, ohne jeglichen Pausen neigendem Monologisieren, befeuert durch seine Begeisterung ob des von ihm eben Gesagtem.

Nicht unerwähnt darf die Skalierung  bzw. die Gestaltung der Gliederung des Buches
bleiben. Der Verzicht auf jegliche logische Korrelation bleibt interpretationsoffen. Sie kann, um doch einen Versuch der Deutung zu wagen, als Projektionsfläche für den immanenten Wunsch des Literaten von festgeschrieben, gleichsam eingestaubten und traditionellen Wegen  Abstand zu nehmen und eine neue buchstäbliche Wertigkeit für das Leben zu etablieren. Diese Idealisierung könnte man, würde man dieser Interpretationsschiene folgen auch aus dem hohen numerischen Werten der Zahlen schliessen. 
Ein Rätselbuch wird's es daher  in vielen Stücken auch für den unbefangenen, an die stärkste Lektüre gewöhnten Geist bleiben. Wer den Verfasser nicht persönlich aus längerem Umgange kennt, wird sich ihn aus diesem Buche nicht nur als schneidigen Musiker, gewandten Philosophen, tiefsinnigen Grübler, sondern auch als einen großen Sonderling vor dem Herrn vorstellen, zum mindesten als eine Shakespeare'sche Figur, in welcher sich das Widerspruchvollste: Lehrhaftigkeit und Schwärmerei, Genie und Narrheit, Diplomatie und Naturburschentum, Nüchternheit und Phantasterei, stärkstes, bis zum eigenen Unfehlbarkeitsglauben gesteigertes Selbstbewußtsein und  Liebenswürdigkeit in der Anerkennung und geistreichen Erklärung persönlicher Verdienste - zu einer wunderbaren Persönlichkeit verquickt. Gerade diese Schwierigkeit aber, sich den Verfasser als einen gangbaren Menschen von modernem Zuschnitt vorzustellen, wird für den weiteren Leserkreis dem Buche ein erhöhtes Interesse leihen. Selbst der rücksichtsloseste Kritiker wird anerkennen müssen, daß dieses Werk der bedeutendsten, originellsten Momente voll ist. Hinsichtlich der Gattung erinnert es an die besten ästhetischen und kritischen Arbeiten Schillers. Nur erreicht Spider stilistisch den Klassiker nicht immer. Sein Stil bevorzugt das Didaktisch-Rhetorische  und hypotaktische allzu sehr, das sich in langen Sätzen, in weiten, gelehrtenhaften Abstraktionen mit vielen Nebenbemerkungen ausbreitet. Dieser gelegentliche Mangel an Plastik und schlagender dramatischer Kraft verleiht oft den gedankenvollsten Stücken des Buchs etwas Schwerfälliges, schildkrötenhaft humpelndes. Dafür entschädigen wieder andere Seiten durch glänzendste Diktion, wie wir sie nur bei allerersten Essayisten zu finden gewohnt sind. Summa: ein fabelhaft interessantes Buchphänomen, dieses Spider'sche Lebensbuch- ein Lebensbuch auch in dem Sinne, daß man sein Leben lang daran lesen kann, ohne mit dem Buch und dem Verfasser fertig zu werden.

Herzlichst, Ihre Bildzeitung

2013-04-30

Long time no shirts, no words, no ink -  yo!

Das Empowerment Kollektiv ist ja bekannt für Schabernack, schnick-schnack und anderen Kokolores. Zack und los geht’s.
Wir haben uns entschieden in limitierten Shirtauflagen Tätowierer zu featuren die wir mögen, die uns gehackt haben, zu denen wir irgendwie nen Bezug haben……whatever.
Die Serie startet mit Alex Knierer, einem jungen und sehr talentierten Künstler aus der verbotenen Stadt, der über einen Pott Abstecher nun bei uns in Stu gelandet ist. Darüber freuen wir uns sehr, da er ein spitze Dude ist.
Bin mir sicher wir werden noch öfter chillen, habibi.
Ein Teil seiner Arbeiten könnt ihr hier sehen und feiern.
Termine machen bei Black Thorn am Bopser oder macht der Hipster von heute es via smartphone bei FB, während er sich enghösig ne Chai Late im Strassenkaffee gönnt.
In der Mittagsonne sitzend, zusammen mit den anderen von der Agentur in der einen Hand ne Selbstgedrehte und in der anderen die neue Vice.
Das shirt ist nix für hipster….. lucki, lucki…..

Und Taschen gibt es auch.

Eine Stadt – Eine Liebe

Jogges

2013-03-18


Obwohl wenig Schlaf und viel Autobahn, war es doch ein Wochenende voller Spaß und wertvoller Dialoge.
Bevor Spiders Vernichtung in Form eines neuen Essays einsetzt,
kommen vielleicht noch ein paar wertschätzende Worte vom Halsigen.
Der Ulmer Bausparvertragpunker hat nämlich diverse Male lautlachend den Bleistift gespitzt und viel notiert….
Der Trend geht ja zum Aidsweekender.
Sowas von down mit Merlin und seinem Wolfsrudel.
Eine sehr sympathische und authentische Truppe diese Wolfdown, freu mich auf weitere Abenteuer mit der Mischpoke.
Kehbels Umarmungskontingent ist fürs erste Quartal auch bereits ausgeschöpft.
Danke für Feld und Stockbett, danke für Sellerieschnitzel und Vegankäse( oh, der schmeeeeeckt der Willmersburger), danke für Bier, Schnaps und Säfte
Und danke Wolfdown, dass wir eure Bierkästen auch mittrinken durften. Danke für die Bilder im Kopf und auf der Kamera.
Danke fürs bouncen mit uns. Mannheim asozial rules- aight!

2013-03-15

Schlof nakad no versoichsch koi hos



2013-03-13

Während manche aus dem Arsch gepisst haben ward die Erstauflage schon ausverkauft.
Bis zum weekender gibt es auf jeden neue Bücher.
Coverfarbe anders – Inhalt gleich.
Tut uns leid dass wir die shows im Pott und Karlsruhe canceln mussten.
Holen wir nach.
Einmal nachsitzen und Mülltonnen werfen gibt es die Tage in der alten Hackerei mit Hammerhead…..auch schon wieder geil.